Bildergalerien

Willkommen auf unserer Seite "Bildergalerien"! Hier präsentieren wir Ihnen eine vielfältige Sammlung von Bildern, die das lebendige Gemeindeleben in Königsfeld widerspiegeln. Erleben Sie noch einmal die Höhepunkte vergangener Veranstaltungen.

Unsere Galerie bietet Ihnen sowohl aktuelle Eindrücke als auch nostalgische Rückblicke auf die vielfältigen Events, die unsere Gemeinde prägen. Tauchen Sie ein in die Erinnerungen und lassen Sie sich von der Vielfalt und dem Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger begeistern.

Mit einem abwechslungsreichen Programm feierte der Kneippkurort Königsfeld unter Mitwirkung des Kneippvereins Villingen/Königsfeld das 50-jährige Jubiläum des Kneippkurortes.

Den feierlichen Auftakt der Jubiläumstage bildete am Donnerstagabend das „Fest der Sinne“ im Haus des Gastes. Bürgermeister Fritz Link begrüßte die Besucherinnen und Besucher herzlich und nahm sie mit auf eine spannende Zeitreise durch 50 Jahre Kneippkurort Königsfeld. Dabei ließ er die Entwicklung des Kurortes und die Bedeutung der Kneipp-Idee für die Gemeinde Revue passieren.

Im Anschluss referierte Claudia Collet, Vorsitzende des Kneipp-Landesverbandes Baden-Württemberg sowie zweite Vorsitzende des Kneippvereins Villingen/Königsfeld, über das Thema „Kneipp heute“. Anschaulich stellte sie die fünf Säulen der Kneippschen Gesundheitslehre – Wasser, Bewegung, Ernährung, Heilpflanzen und Lebensordnung – vor. Mit kleinen Mitmachübungen bezog sie die Gäste aktiv ein und vermittelte auf lebendige Weise, wie einfach sich Kneipps Ideen in den Alltag integrieren lassen.

Beim anschließenden Jubiläums-Umtrunk blieb ausreichend Zeit für gute Gespräche und den Austausch unter den Gästen. Für das leibliche Wohl sorgte das Parkcafé Königsfeld, das regionale und nach den Grundsätzen Sebastian Kneipps zubereitete Köstlichkeiten servierte.

Am Freitagnachmittag lud Konrad Flöß vom Kneippverein Villingen/Königsfeld zum Kneippen ein. Martha Fleig und Tochter Carmen begleiteten das traditionelle Wassertreten nach Sebastian Kneipp in der Kneipp-Anlage im Kurpark und warteten mit einer Überraschung auf. Unter dem Motto „Eintauchen – Schritt für Schritt ins lebende Nass!“ erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Wissenswertes über die richtige Anwendung des Wassertretens und konnten die wohltuende Wirkung des kalten Wassers selbst erleben.

Am Abend stand der Impulsvortrag „Stille bewegt und heilt“ mit Dr. Claudia Jauch in der Klinik am Doniswald auf dem Programm. Sie beleuchtete die große Bedeutung der Stille für Körper, Geist und Seele und erinnerte daran, dass bereits Sebastian Kneipp die heilende Wirkung von Kaltwasser und bewussten Ruhephasen an sich selbst erfahren hatte. Anschaulich erklärte sie, wie unser Gehirn in Momenten der Stille Reize verarbeiten, Stress abbauen und neue Kraft schöpfen kann. Auch zahlreiche Erkenntnisse aus der chinesischen Medizin und dem Yoga unterstrichen die positive Wirkung von Ruhe und Achtsamkeit auf den gesamten Organismus.

Der Samstag stand ebenfalls im Zeichen des Erlebens der Kneipp-Lehre. In der modernen Physiotherapiepraxis Vitapilio im CuraVital konnten die interessierten Besucherinnen und Besucher unter Anleitung der Kneipp-Expertin Sandra Pflüger vom Kneipp-Landesverband die wohltuenden und gesundheitsfördernden Kneipp-Anwendungen selbst ausprobieren. Die umfassende und fachkundige Anleitung bot interessante Einblicke in die fünf Säulen der Kneippschen Gesundheitslehre, und jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer durfte die Anwendungen aktiv erleben. Das Angebot wurde mit großem Interesse angenommen und fand viel Zuspruch.

Am Nachmittag feierte der Kneipp-Kindergarten „Schwalbennest“ aus Weiler sein zehnjähriges Bestehen. Mit einem liebevoll gestalteten Programm rund um die Kneipp-Idee begeisterten die Erzieherinnen die Kinder und ihre Familien. Wasserspiele, Bewegung und Naturerlebnisse sorgten für viel Freude und vermittelten spielerisch die Kneippschen Prinzipien.

Den stimmungsvollen Abschluss dieses Kneipp-Erlebnis-Tages gestaltete das Rollmopstheater mit Olaf Jungmann und Dietmar Schlau. Die szenische Lesung aus der Feder von Olaf Jungmann bot mit „Lupus Bittersüß“ ein humoreskes Praxisdrama. Mit viel Humor, feiner Ironie und Menschlichkeit nahmen die Akteure das Publikum mit in die ungewöhnliche Praxis von Doktor Lupus Bittersüß. Die Darstellung mehrerer Patienten-Charaktere sorgte mit einer gelungenen Mischung aus Witz, Unterhaltung und Tiefgang für einen rundum gelungenen Ausklang des Tages. Das Publikum dankte mit herzlichem Applaus für diese Betrachtungen von ernsten und eingebildeten Krankheiten.

Den Abschluss des Kneipp-Aktionswochenendes bildete am Sonntagvormittag ein Kräuterspaziergang mit Susanne Haffa. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begaben sich im Kurpark auf die Spuren von Sebastian Kneipp und lernten heimische Wild- und Heilkräuter kennen. Dabei erfuhren sie Wissenswertes über deren Anwendung und Bedeutung für Gesundheit und Wohlbefinden. Der Spaziergang verband auf anschauliche Weise die fünf Säulen der Kneippschen Therapie.

Zum Abschluss bedanken wir uns herzlich bei Frau Claudia Collet, Frau Dr. Jauch, Frau Sandra Pflüger und Frau Susanne Haffa für die fundierte Wissensvermittlung, beim Kneipp-Kindergarten aus Weiler für das sehr gelungene Familienprogramm sowie beim Kneippverein Villingen/Königsfeld für die Unterstützung und Mitgestaltung des Jubiläumswochenendes, insbesondere bei Frau Christine Hembach, Herrn Will und Herrn Flöß. Unser Dank gilt ebenso dem Rollmopstheater, dem Team vom Parkcafé, dem Team von Vitapilio im CuraVital sowie allen Helferinnen und Helfern und Kooperationspartnern.

Durch das engagierte Miteinander wurde die Kneipp-Idee auf vielfältige Weise lebendig und erlebbar gemacht. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Besucherinnen und Besuchern.

Schön, dass Sie mit uns gefeiert haben!

Ihr
Fritz Link
Bürgermeister

Fotos: Tourist-Info

Bildernachlese als PDF zum Download: Bildernachlese 50 Jahre Kneippkurort Königsfeld (PDF)

Unter dem Motto „Elektrisch unterwegs – die Zukunft entdecken“ präsentierte sich der erste Mobilitätstag der Gemeinde Königsfeld als voller Erfolg. Gemeinsam mit den Landkreisen Schwarzwald-Baar und Rottweil bot die Veranstaltung am 3. Mai 2026 vielfältige Einblicke in die Mobilität von morgen.

Bereits zur Eröffnung zeigten sich die Vertreter der beteiligten Landkreise sowie der Energie- und Klimaschutzkommune Königsfeld begeistert von der großen Bandbreite des Angebots. Bürgermeister Fritz Link begrüßte gemeinsam mit Landrat Sven Hinterseh und dem Ersten Landesbeamten Hermann Kopp zahlreiche Besucherinnen und Besucher auf dem historischen Zinzendorfplatz.

Ein besonderer Blickfang war der autonom fahrende Elektro-Shuttle „Bumble b“ der Firma Bertrandt, der eindrucksvoll demonstrierte, wie moderne Mobilitätslösungen künftig unseren Alltag prägen könnten.

Rund um den Zinzendorfplatz präsentierten regionale Fahrradhändler gemeinsam mit dem ADFC und dem VCD unterschiedlichste Formen nachhaltiger Fortbewegung. Von modernen E-Bikes über Lastenräder bis hin zu Spezialrädern für Menschen mit Behinderung konnten zahlreiche Fahrzeuge direkt vor Ort besichtigt und ausprobiert werden. Auch die Themen Fahrradcodierung sowie private Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge stießen auf großes Interesse.

Der örtliche Fahrradhändler „Schwarzwald-Bike“ überzeugte unmittelbar vor seinem neuen Ladenlokal mit einer breit gefächerten Angebotspalette. Große Aufmerksamkeit erhielt außerdem der Charger-Cube für E-Bikes am Königsfelder Busbahnhof.

Neben den technischen Innovationen kam auch das Familienprogramm bestens an: Hüpfburg, Tombola-Glücksräder, Food-Trucks und gastronomische Angebote sorgten den ganzen Tag über für eine lebendige Atmosphäre und viele Begegnungen.

Auch die Freiwillige Feuerwehr Königsfeld und Erdmannsweiler beteiligte sich aktiv am Mobilitätstag. Gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr, der Gewerbeschule und Herrn Axel Lemcke informierte sie umfassend über das Thema „Brandschutz und Umgang mit E-Mobilität“. Präsentiert wurde unter anderem das HLF 20. Kaffee-, Kuchen- und Waffelangebote rundeten den Auftritt der Feuerwehr ab.

Großen Zuspruch fanden zudem die Anbieter von E-Scootern sowie elektrischen Mobilitätshilfen und Rollstühlen. Ein eigens ausgewiesener Parcours ermöglichte interessierten Besucherinnen und Besuchern Probefahrten direkt vor Ort.

Auch der neu gewählte Landtagsabgeordnete Andreas Braun informierte sich gemeinsam mit seiner Familie über nachhaltige Mobilitätsformen und versuchte sein Glück am Glücksrad.

Die gesamte Bandbreite moderner Elektromobilität wurde schließlich durch eine große Auto-Ausstellung regionaler Autohäuser ergänzt. Zusätzlich konnten in der Friedrichstraße Tesla-Fahrzeuge Probe gefahren werden. So bot der Mobilitätstag optimale Möglichkeiten, sich über neue Technologien zu informieren und direkt mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen.

Zum Abschluss dankte Bürgermeister Fritz Link allen Beteiligten für die zahlreichen und attraktiven Angebote sowie das große Engagement, das diesen ersten Mobilitätstag in Königsfeld möglich gemacht hat.

Mit einem vielfältigen und zeitgemäßen Angebot präsentierte sich der Heilklimatische Kurort und Kneippkurort Königsfeld bei seinem diesjährigen Messeauftritt auf der CMT 2026 in Stuttgart. Am Stand C41 in Halle 6 informierte die Gemeinde über ihre Schwerpunkte in den Bereichen Naturerlebnis, qualitätsgeprüftes Wandern, Waldbaden sowie Gesundheits- und Kneippangebote.

Besucherinnen und Besucher erhielten am Messestand umfassende Einblicke in zertifizierte Wanderangebote, unter anderem im Unteren Glasbachtal, sowie in weitere Touren im gesamten Gemeindegebiet. Ergänzt wurde das Informationsangebot durch Hinweise zu Gesundheits- und Kneippanwendungen und einen Ausblick auf das Veranstaltungsprogramm im Jahr 2026. Im Mittelpunkt standen dabei persönliche Gespräche, konkrete Schwarzwald-Tipps und Inspirationen für bewusste Auszeiten. Betreut wurde der Stand von Kurgeschäftsführerin Andrea Hermann und ihrem Team aus der Tourist-Information, unterstützt von örtlichen Gäste- und Wanderführern.

Auch Vertreter der Gemeinde begleiteten den Messeauftritt. Bürgermeister Fritz Link war ebenso vor Ort wie Gemeinderat Jens Hagen. Für eine besondere Atmosphäre sorgten zudem Konrad Flöß und Pascale Loreau, die in historischen Kostümen mit ihren Drehorgeln den Königsfelder Messestand musikalisch bereicherten und zahlreiche Besucherinnen und Besucher anzogen.

Ein besonderer Höhepunkt des Messeauftritts war die Rezertifizierung des Wanderwegs „Unteres Glasbachtal“. Im Rahmen der CMT überreichte der Deutsche Wanderverband die entsprechende Urkunde an Bürgermeister Fritz Link. Die erneute Auszeichnung bestätigt die hohe Qualität des Wanderwegs, die naturnahe Erlebnisvielfalt sowie die kontinuierliche Pflege und Weiterentwicklung des Wanderangebots in Königsfeld. An der Übergabe beteiligt waren unter anderem Wanderwart Klaus Albrecht vom Schwarzwaldverein Königsfeld sowie Liane Jordan vom Deutschen Wanderverband.

Großes Interesse zeigten auch prominente Gäste aus Politik und Tourismuswirtschaft. Am Königsfelder Messestand informierten sich Staatssekretär Dr. Patrick Rapp (MdL) vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg sowie Christine Schönhuber, Geschäftsführerin der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW), im Gespräch mit Bürgermeister Fritz Link über das Jahresangebot 2026 und die touristischen Schwerpunkte der Gemeinde.

Darüber hinaus war Königsfeld auch am zentralen Messestand des Heilbäderverbandes Baden-Württemberg präsent. In seiner Funktion als Präsident des Verbandes konnte Bürgermeister Fritz Link dort gemeinsam mit weiteren Vorstandsmitgliedern Staatssekretär Dr. Patrick Rapp sowie Christine Schönhuber von der TMBW begrüßen. Der Austausch unterstrich die Bedeutung des Gesundheitstourismus und die enge Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Verbänden und Landesinstitutionen.

Die CMT 2026 fand vom 17. bis 25. Januar statt und bot mit mehr als 1.600 Ausstellerinnen und Ausstellern einen umfassenden Überblick über aktuelle Reise-, Freizeit- und Tourismusangebote. Zum Saisonstart gilt die Messe als größte Neuheitenschau für Camping, Caravans und Reisemobile. Ergänzt wurde das Messeangebot durch zusätzliche Ausstellungen zu Sonderreisethemen wie Radfahren, Wandern, Golf, Wellness sowie Kreuzfahrt- und Schiffsreisen.

Der Neujahrsempfang der Gemeinde Königsfeld fand am 11. Januar 2026 im Haus des Gastes statt und stand unter dem Leitgedanken „Rückblick und Ausblick“. Bürgermeister Fritz Link zog in seiner Neujahrsansprache ein Resümee des vergangenen Jahres und blickte zugleich auf die kommenden Aufgaben und Herausforderungen der Gemeinde. Anhand vielfältiger Glückserwartungen beleuchtete er die Höhen und Tiefen des Jahres 2025 und skizzierte zentrale Themen für die Zukunft.

Im Mittelpunkt des Rückblicks stand das Jubiläumsjahr zum 50-jährigen Bestehen der Gesamtgemeinde Königsfeld. Zahlreiche Veranstaltungen – vom offiziellen Festakt über Konzerte und Ausstellungen bis hin zum großen Jubiläumsfestival im Kurpark – machten eindrucksvoll sichtbar, wie stark der Zusammenhalt innerhalb der Gemeinde ist und wie bereichernd das Miteinander der Ortsteile wirkt. Bürgermeister Link würdigte in diesem Zusammenhang ausdrücklich das außergewöhnliche Engagement der Bürgerschaft. Vereine, Schulen, Kindergärten, Kulturschaffende, Ehrenamtliche sowie zahlreiche Einzelpersonen hätten mit großem Einsatz ein vielfältiges und lebendiges Festjahr gestaltet.

Im voll besetzten Haus des Gastes verfolgten die Besucherinnen und Besucher aufmerksam die Ausführungen des Gemeindeoberhauptes. Neben den Höhepunkten des vergangenen Jahres ging Bürgermeister Link auch auf aktuelle politische, wirtschaftliche und finanzielle Herausforderungen ein. Weltweite Krisen, wirtschaftliche Unsicherheiten und stark steigende Kosten belasten die Kommunen erheblich. Trotz zusätzlicher Finanzhilfen von Bund und Land bleiben die kommunalen Haushalte angespannt. Gleichzeitig machte er deutlich, dass in Königsfeld weiterhin wichtige Weichen für die Zukunft gestellt werden. Dazu zählen unter anderem Maßnahmen zur nachhaltigen Energieversorgung, die kommunale Wärmeplanung, der Ausbau der digitalen Infrastruktur, Investitionen in die Verkehrssicherheit sowie Planungen für zentrale Infrastrukturprojekte wie Wasserversorgung und Feuerwehr. Auch die städtebauliche Entwicklung, die Aufwertung des Ortskerns und der Umgang mit Leerständen bleiben zentrale Aufgaben im neuen Jahr.

Großen Beifall erhielt die musikalische Umrahmung des Neujahrsempfangs durch die Jugendmusikschule St. Georgen-Furtwangen unter der Leitung von Daniel Bachmann. Mit ausgewählten klassischen Werken trugen die jungen Musikerinnen in besonderer Weise zur feierlichen Atmosphäre des Abends bei.

Ein weiterer Schwerpunkt der Neujahrsansprache lag auf den Themen Gesundheit und Nachhaltigkeit. Königsfeld ist inzwischen rechnerisch energieautark und begeht im Jahr 2026 zudem das 50-jährige Jubiläum als staatlich anerkannter Kneipp-Kurort. Die Kneipp’sche Gesundheitslehre, ergänzt durch Prävention und Eigenverantwortung, wurde dabei als zeitgemäßer und ganzheitlicher Ansatz hervorgehoben. Auch das humanitäre Erbe Albert Schweitzers spielte eine zentrale Rolle – als Vorbild für Mitmenschlichkeit, ehrenamtliches Engagement und verantwortungsvolles Handeln.

Im Rahmen des Neujahrsempfangs wurden mehrere Persönlichkeiten für ihr besonderes Engagement geehrt. Für seinen langjährigen Einsatz im Netzwerk „Bürger aktiv“ und in der Flüchtlingshilfe erhielt Kurt Koger die Ehrenmedaille der Gemeinde Königsfeld. Über viele Jahre organisierte und koordinierte er ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe, unterstützte ältere Menschen sowie Flüchtlingsfamilien und engagierte sich darüber hinaus im Sozialverband VdK. Sein Wirken steht beispielhaft für gelebte Solidarität in der Gemeinde.

Mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg wurde Manfred Molicki für sein über drei Jahrzehnte währendes ehrenamtliches Wirken im Bereich Kunst, Kultur und Zeitkultur ausgezeichnet. Sein Engagement prägte Königsfeld nachhaltig als Kultur- und Kurort – vom Konzept des ersten „Zeit-Kurorts“ Deutschlands bis hin zu zahlreichen Ausstellungen, künstlerischen Projekten und Bürgeraktionen im Rahmen des Vereins „KunstKulturKönigsfeld“, den er über viele Jahre als Vorsitzender leitete. Bürgermeister Link bezeichnete sein Wirken als echten Glücksfall für die Gemeinde.

Ebenfalls mit der Ehrenmedaille der Gemeinde wurde Patrick Fossé ausgezeichnet. Als langjähriger Trainer des FC Königsfeld führte er Mannschaften über mehrere Spielklassen hinweg bis in die Landesliga und prägte den Verein sportlich wie menschlich nachhaltig. Auch nach dem Ende seiner Trainertätigkeit blieb er dem Verein eng verbunden und engagiert sich weiterhin aktiv im Vereinsleben.

Für ihren wertvollen Beitrag zur Erinnerungskultur und ihre erfolgreiche Teilnahme am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten wurden die Schülerinnen Anna-Lena Bernauer und Elisabeth Schott vom Zinzendorf-Gymnasium für ihre Untersuchung zum Aufenthalt Leni Riefenstahls in Königsfeld mit einer Ehrengabe ausgezeichnet. Eine besondere Anerkennung erhielt zudem Roswitha Beringer für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit in der ambulanten Hospizarbeit, mit der sie schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen mit großer Empathie begleitet.

Ebenfalls geehrt wurde Laurin Ohnmacht, der seine Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker mit herausragendem Erfolg abschloss und als Erstplatzierter Kammersieger der Handwerkskammer Konstanz ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus wurden zahlreiche Bürgerinnen und Bürger für ihre langjährige und mehrfache Bereitschaft zur Blutspende ausgezeichnet. Bürgermeister Fritz Link und der Vorsitzende des Deutschen Roten Kreuzes, Norbert Maurer, dankten ihnen für ihren lebensrettenden Einsatz und ihr vorbildliches Engagement für die Gemeinschaft.

Bei regen Gesprächen über die großen und kleinen Herausforderungen des neuen Jahres klang der Neujahrsempfang schließlich in angenehmer Atmosphäre aus. Der Stehempfang wurde professionell vom neuen Team des Park-Cafés Königsfeld unter der Leitung der Herren Worm und Kefaloudis begleitet und mit Sekt sowie kulinarisch vielseitigen und geschmackvollen Häppchen abgerundet.

Albert-Schweitzer-Gedenktage 2025 – Rückblick

Am Freitag, 31. Oktober 2025, konnte Bürgermeister Fritz Link mit der Fotoausstellung von Günter Ludwig „Genius Loci – Albert Schweitzer in Königsfeld“ die Albert-Schweitzer-Gedenktage eröffnen. Mit der Ausstellung zum 150. Geburtstag und 60. Todestag des Königsfelder Ehrenbürgers in der Lesegalerie begibt sich der Fotograf Günter Ludwig auf eine ganz besondere Spurensuche. In der Lesegalerie erinnern 32 Fotografien an die Zeit der Familie Schweitzer in Königsfeld. Ein herzliches Dankeschön gilt den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern für das große Interesse. Die Begleitbroschüre „Genius Loci“ mit vielen Fotografien von Günter Ludwig ist für 6 € bei der Tourist Info, im Albert-Schweitzer-Haus oder direkt bei Günter Ludwig erhältlich.

Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung fand im Kirchensaal der Herrnhuter Brüdergemeine der zweite Teil der Albert-Schweitzer-Gedenktage statt. Der bekannte Organist und Pianist Enzo Pedretti begeisterte das Publikum mit einem eindrucksvollen Orgel- und Klavierkonzert. Auf dem Programm standen unter anderem Werke von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Cesar Franck und Charles Marie Widor. Im zweiten Teil präsentierte der Musiker zudem zwei Klavierstücke aus dem Repertoire von Albert Schweitzer. Mit seiner gelungenen Auswahl und seinem einfühlsamen Spiel sorgte Enzo Pedretti für einen unvergesslichen Konzertabend.

Am zweiten Tag der Gedenktage, am 1. November, informierte Dr. Roland Wolf, Vorsitzender des Deutschen Albert-Schweitzer-Hilfsvereins, im Kirchensaal der Herrnhuter Brüdergemeine in seinem Vortrag über die aktuelle Lage in Lambarene. Im Anschluss übergab Bürgermeister Fritz Link den Spendenscheck des Erlöses aus dem Benefizkonzert mit dem Heeresmusikkorps Ulm im Juli sowie der Jahresspendenaktion zugunsten des Albert-Schweitzer-Spitals in Lambarene. Wir danken allen Mitwirkenden, insbesondere den Musikerinnen und Musikern des Heeresmusikkorps sowie den zahlreichen Sponsoren, den Spenderinnen und Spendern für ihre wertvolle Unterstützung.

Den feierlichen Abschluss der Albert-Schweitzer-Gedenktage am 1. November bildete das fantastische Klavierkonzert von Frau Dr. Henriette Gärtner im Kirchensaal der Herrnhuter Brüdergemeine. Sie begeisterte das Publikum mit einem großartigen Programm mit Werken von Johann Sebastian Bach, Alessandro Marcello und Ludwig van Beethoven. Wir bedanken uns herzlich bei Frau Dr. Gärtner für das eindrucksvolle Konzert und den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern für ihr Kommen.

Zum Abschluss gilt ein herzliches Dankeschön allen Mitwirkenden, Musikerinnen und Musikern, Referenten sowie dem Historischen Verein Königsfeld e.V., Herrn Dr. Roland Wolf, dem Heeresmusikkorps Ulm und allen, die zum Gelingen der Albert-Schweitzer-Gedenktage 2025 beigetragen haben. Ebenso danken wir der Herrnhuter Brüdergemeine sehr herzlich für die Zurverfügungstellung des Kirchensaales für die Veranstaltungen.

Ihr Fritz Link, Bürgermeister

Was für ein gelungener Auftakt am 2. Oktober 2025 mit der Band „Die Dirndlknacker“: Die Kultband füllte das 2.000 Personen fassende Festzelt und brachte die Menschen zum Lachen, Tanzen und Mitsingen. Jung und Alt kamen zusammen, um das Miteinander und die Musik zu feiern.

Ein volles Festzelt, fröhliche Gesichter und ein buntes Miteinander prägten den Familientag im Rahmen des Kreiserntedankfestes am 3. Oktober 2025. Schon am Vormittag füllte sich das Festgelände mit großen und kleinen Besucherinnen und Besuchern, die sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit Kinderaktionen und vielen weiteren Angeboten freuten.

Ein weiteres musikalisches Highlight war das Frühschoppenkonzert des Seniorenbläserorchesters Schwarzwald-Baar. Mit viel Schwung und Spielfreude begeisterten die Musikerinnen und Musiker das Publikum und sorgten für beste Stimmung im Festzelt.

Ein besonderes Highlight des Familientags war das Bulldog-Rennen, das rund 1.200 Zuschauerinnen und Zuschauer an die Rennstrecke lockte. Mit lautem Knattern, Begeisterung und Humor traten die Fahrerinnen und Fahrer mit ihren liebevoll gepflegten Bulldogs gegeneinander an. Jeder Traktor hatte seinen eigenen Charakter, was den Wettbewerb besonders unterhaltsam machte.

Viele fleißige Helferinnen und Helfer der Landjugend Weiler sowie über 20 Vereine aus der Gesamtgemeinde und der Region sorgten über die gesamten Festtage hinweg mit einem vielfältigen Essensangebot für einen reibungslosen Ablauf. Die Gäste konnten sich über gute Qualität und schnellen Service freuen – ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten!

Nach dem thematisch auf das Erntedankfest abgestimmten Festgottesdienst mit Pfarrerin Dr. Mayer umrahmte das Akkordeon-Ensemble Locherhof unter der Leitung von Uwe Rapp den anschließenden Stehempfang musikalisch. Bürgermeister Fritz Link betonte in seiner Rede, wie stark Gemeinschaft und Zusammenhalt im Kreis gelebt werden.

Die Landjugend Weiler führte mit ihrer Umzugsgruppe den farbenprächtigen Erntedankumzug an. 36 Gruppen und faszinierende Erntewagen begeisterten über eine Stunde lang die zahlreichen Besucherinnen und Besucher entlang der Strecke. Symbolisch trug die Weilermer Landjugend eine große Erntekrone an der Spitze des Zuges, die nach dem Fest im Landratsamt einen würdigen Platz finden wird.

Stolz präsentierte die Landjugend Bräunlingen ihren Siegerwagen zum Thema „Zwei Kameras, zwei Zeiten, ein Motiv – doch welches Bild trägt den wahren Wert in sich?“. Auch die Landjugend Mundelfingen beeindruckte mit ihrem detailreichen Erntedankwagen unter dem Motto „Unsere Melodie im Takt der Zeit“. Zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Verbänden, darunter Landrat Sven Hinterseh und Bürgermeister Fritz Link, verfolgten den Umzug von der Ehrentribüne und zeigten sich sichtlich erfreut über die Kreativität und Vielfalt der teilnehmenden Gruppen.

Trotz einiger Regenschauer war der Hochzeitszug des Trachtenvereins St. Georgen mit Schwarzwälder Schäppelträgerinnen und Aussteuerwagen ein wahrer Blickfang. Auch die zahlreichen Musikkapellen, wie der Musik- und Trachtenverein Neuhausen e. V., sorgten mit ihren Märschen für festliche Stimmung entlang der Strecke.

Mit einem zünftigen Handwerkervesper und ausgelassener Stimmung ging das Kreiserntedankfest am 6. Oktober 2025 zu Ende. Die Kapellen „LauterBlech“ und die Trachtenkapelle aus Stetten sorgten für beste Unterhaltung bis in die späten Abendstunden.

Ein herzliches Dankeschön gilt der Landjugend Weiler, allen beteiligten Vereinen, den Rettungsorganisationen – Feuerwehr, DRK und Polizei – sowie allen Helferinnen, Helfern und Unterstützern, die dieses großartige Gemeinschaftserlebnis ermöglicht haben.

Fritz Link, Bürgermeister

Den Rückblick haben wir Ihnen hier auch als Download (PDF) aufbereitet:

Bildernachlese des 64. Kreiserntedankfestes vom 2. bis 6. Oktober 2025 in Weiler (PDF)

Als Auftaktveranstaltung zum Jubiläums-Wochenende fand am Donnerstag, 26. Juni 2025 in der LeseGalerie des Haus des Gastes die Vernissage zur Foto-Ausstellung „Wundersames Königsfeld“ des Fotografen Günter Ludwig statt, bei der Bürgermeister Fritz Link die künstlerisch anspruchsvollen Architektur-, Landschafts- und Portraitaufnahmen aus allen Ortsteilen als gelungenes Geburtstagsgeschenk für die Gesamtgemeinde würdigte. 

In seiner Laudatio dankte Bürgermeister Fritz Link dem Fotokünstler Günter Ludwig für seine meisterhaften Schwarz-Weiß-Fotografien, die charakteristische Motive aus allen Ortsteilen in oft ungewohnter Perspektive mit einem brillanten Wechselspiel von Licht und Schatten zeigen. Als kleine Anerkennung überreichte das Gemeindeoberhaupt eine druckfrische Ausgabe der neuen Jubiläumschronik und einen Essensgutschein.

Beim Betrachten der insgesamt 32 Fotografien zeigten sich die Besucher begeistert von den feinen Linien der Architektur und den rauen Texturen der Natur in den Motiven, die in einer eigens aufgelegten Begleitbroschüre erläutert und mit passenden Zitaten versehen wurden.

Im Austausch beim anschließenden Sektempfang wurde die in fast 20 Jahren entstandene Fotoserie als Vorabpräsentation einer evtl. später geplanten, umfassenden Fotodokumentation der Gesamtgemeinde begrüßt, die dank einer großzügigen Unterstützung durch die Volksbank möglich gemacht wurde.

Bei einem sich anschließenden Spaziergang wurde die „mobile“ Ausstellung der Fotografien an 14 weiteren Stationen in den Schaufenstern des Königsfelder Einzelhandels bewundert, die während der Sommermonate den kulturellen und historischen Reichtum und die Vielfalt der Gesamtgemeinde illustrieren wird.

In unterschiedlichen Raumsituationen überzeugen die Fotografien durch die Akzentuierung von Form, Licht und Schatten und die Tiefe der charakterzeichnenden Züge jedes portraitierten Menschen. Die Bilder erzählen mystische Geschichten der z. T. archaischen Schwarzwald-Höfe und jahrhundertealten Monumente unseres Heimat- und Siedlungsraumes.

Den Rückblick haben wir Ihnen hier auch als Download (PDF) aufbereitet:

BILDERNACHLESE Vernissage der Jubiläums-Foto-Ausstellung „Wundersames Königsfeld“ von Günter Ludwig

Als  krönender Abschluss der Jubiläumsveranstaltungen zum 50-jährigen Bestehen der Gesamtgemeinde fand am Mittwoch, 02. Juli 2025 auf dem Festgelände im Kurpark Königsfeld ein Benefizkonzert mit dem Heeresmusikkorps Ulm zugunsten des Urwaldhospitals Albert Schweitzers im zentralafrikanischen Lambarene/Gabun statt.

Bürgermeister Fritz Link begrüßte das mit über 50 professionellen Musiker/innen besetzte sinfonische Blasorchester herzlich zum sommerlichen Open-Air-Konzert auf der Festbühne und erinnerte an den 150. Geburtstag und den 60. Todestag des Friedensnobelpreisträgers, Theologen, Philosophen, Arztes und Musikers Prof. Dr. Albert Schweitzer, des einzigen Ehrenbürgers Königsfelds.

Unter Stabführung von Herrn Major Dominik Koch brillierte das Heeresmusikkorps Ulm als mit exzellenten Musiker/innen in allen Registern überzeugender Klangkörper durch ein besonderes Programm mit einer enormen Bandbreite originaler Blasorchesterliteratur, in der Klassik sowie moderner Unterhaltungs- und traditioneller Marschmusik.

Im mit rund 700 Gästen ausverkauften Publikum fanden die dargebotenen Stücke wie der Apollo-Marsch von Anton Bruckner, die Operetten-Ouvertüre „Banditenstreiche“ von Franz von Suppé, „Manhattan for trumpet and Concert Band“ mit einem Trompetensolo der Extraklasse oder „Aurora Borealis“ begeisterten Anklang. 

Mit „Standing Ovations“ feierte das Auditorium das Orchester nach den weiteren Titeln „The Magnificent Seven“, dem Marsch „O Vitinho“, Songs oft he Wizz“ und „Frank Sinatra Classics“. Zwei weitere Zugaben, u. a. das Lied der Lilly Marlen und die abschließende Nationalhymne beendeten nach rd. 1,5 Stunden ein musikalisches Feuerwerk.

Bürgermeister Fritz Link dankte abschließend dem Heeresmusikkorps für einen grandiosen Konzertabend und allen Gästen und Helfer/innen sowie den zahlreichen Sponsoren, die diesen unvergesslichen Abend in der einmaligen Atmosphäre des Kurparks ermöglicht und durch ihre Teilnahme und Spenden unmittelbar Menschen in Not Hilfe leisten. 

Den Rückblick haben wir Ihnen hier auch als Download (PDF) aufbereitet:

BILDERNACHLESE Benefizkonzert am 02. Juli 2025 mit dem Heeresmusikkorps Ulm

„Königsfeld bewusst gemeinsam!“
Gelungenes Jubiläumsfest „50 Jahre Gesamtgemeinde“

Die Gemeinde Königsfeld bedankt sich herzlich bei allen Mitwirkenden, Engagierten, Ausstellerinnen und Ausstellern, Künstlerinnen und Künstlern sowie den zahlreichen Gästen aus nah und fern für ein unvergessliches Jubiläumswochenende!

Am Wochenende des 28. und 29. Juni 2025 feierte die Gesamtgemeinde Königsfeld mit dem „Park-Festival“ im Kurpark und Ortszentrum Königsfeld ein ganz besonderes Jubiläum: 50 Jahre gelebte Gemeinschaft, Vielfalt und Zusammenhalt. Unter dem Motto "Königsfeld bewusst gemeinsam" wurde die ganze Gemeinde zum lebendigen Schauplatz eines großartigen Festwochenendes mit zahlreichen Attraktionen, kulturellen Highlights und informativen Angeboten. Eine besondere Überraschung hatte das Cafe Sapel mit einer Geburtstagstorte vorbereitet, die von Bürgermeister Fritz Link angeschnitten werden durfte – Vielen Dank!

Ein zentraler Bestandteil des Jubiläums war die große Gewerbeschau im Kurpark und im Haus des Gastes. Unter dem Titel "Königsfeld im Wandel: Fachkräfte und Wirtschaft im Fokus" präsentierten über 35 regionale Ausstellerinnen und Aussteller aus Handel, Handwerk und Dienstleistung ihr örtliches Angebot. Besonders betont wurde bei der offiziellen Eröffnung am Sonntag von Handwerkskammerpräsident Werner Rottler, IHK-Vizepräsidentin Carolin Deberling, Vorsitzende der Geschäftsführung Sylvia Scholz von der Bundesagentur für Arbeit und Bürgermeister Fritz Link die Bedeutung des Fachkräftenachwuchses sowie die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Königsfeld. Der Besuch wurde durch spannende Informationsangebote und die Mitwirkung zahlreicher Institutionen bereichert.

Ein weiteres Highlight war die Oldtimerschau in der Friedrichstraße und im Historischen Kurpark. An beiden Tagen luden insgesamt rd. 160 liebevoll gepflegte Fahrzeuge aus verschiedenen Jahrzehnten zum Staunen, Fachsimpeln und Fotografieren ein. Autofans aller Generationen kamen dabei voll auf ihre Kosten.

Ein künstlerisches Ausrufezeichen setzte die Kunstmeile: Entlang der Gartenstraße und rund um den Zinzendorfplatz luden Ausstellungen, Mitmachaktionen, ein Graffiti-Workshop, organisiert von der Galerie K3 sowie eine beeindruckende Installation der Zinzendorfschulen zum Entdecken ein. In der Gartenstraße wurde zudem ein Mosaik mit den Wappen aller Ortsteile und von Königsfeld gelegt, das künftig im Kurpark eingelassen wird. Es symbolisiert die Nähe und Annäherung der Bürgerschaft an die Gesamtgemeinde.

Ein besonders stimmungsvoller Moment war der ökumenische Festgottesdienst am Sonntagmorgen auf der großen Bühne im Kurpark. Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen, Glaubensgemeinschaften und Vereine gestalteten eine Feier der Dankbarkeit und des Miteinanders. Auch die Kindergärten und Schulen der Gemeinde brachten sich mit großem Engagement ein: Mit bunten Spielstraßen, kreativen Beiträgen auf der Festbühne sowie zahlreichen Aktionen entlang der Kunstmeile zeigten die jüngsten Bürgerinnen und Bürger eindrucksvoll ihr Können und ihre Begeisterung. Ergänzt wurde das Wochenende durch den Verkaufsoffenen Sonntag, bei dem die Königsfelder Einzelhändler mit besonderen Aktionen und Angeboten einluden. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit zum Bummeln und Einkaufen, während sie die Vielfältigkeit des lokalen Gewerbes erlebten.

Die Vereinsgemeinschaften aller Ortsteile, Gemeinde- und Ortschaftsräte sowie die Mitarbeiter der Verwaltung engagierten sich mit über 200 Helfer/innen beim Verkauf von Getränken und Speisen und sorgten für ein abwechslungsreiches kulinarisches Angebot. Auch musikalisch wurden wahre Leckerbissen geboten: Bei der Eröffnung am Samstag überzeugten das Schulorchester, die 5er und 6er Orchester sowie die Jazz-Band der Zinzendorfschulen mit ihrer „Sommerserenade. Das Jugendorchester des Musik- und Trachtenvereins Neuhausen, die Band "Aufwind" aus Erdmannsweiler, das Seniorenblasorchester des Blasmusikverbands Schwarzwald-Baar und weitere Gruppen, wie die Tänzerinnen der Blue Rose Liners vom SV Buchenberg und der ukrainische Chor, trugen maßgeblich zur festlichen Stimmung bei.

In der Rathausstraße und auf dem Rathaus-Parkplatz präsentierten im Rahmen einer ebenfalls zweitägigen „Blaulicht-Schau“ die Feuerwehr der Gesamtgemeinde Königsfeld mit Einsatz- und Transportfahrzeugen aus allen Ortsteilen nebst Spielstraße für Kinder sowie der Deutsches Rotes Kreuz-Ortsverein Königsfeld und das Polizeirevier St. Georgen in eindrucksvoller Art und Weise die kommunalen Aufgaben der Daseinsvorsorge im Bereich des Brandschutzes, die Vorkehrungen für Rettungseinsätze und Katastrophenfälle mit First Responder-Fahrzeug, Sanitätszelt und Betreuungs-LKW des Kreisverbandes sowie drei Polizeifahrzeugen. 

Am Samstagabend sorgten zunächst die Vorband „Lauterblech“ und als Höhepunkt des ParkFestivals die „Blackforest-Allstars“ mit ihrem groovigen Sound aus Rock und Pop für ein musikalisches Event der Extraklasse, wie es der Kurpark Königsfeld noch nie gesehen hat: Vor der großen Showbühne verwandelte ein Besuchermeer bis in die frühen Morgenstunden die Festrotunde in einen brodelnden Konzertplatz, auf dem getanzt, gefeiert und gelacht wurde.

Stolz präsentierten auch die Mosaik-Künstlerinnen aus allen Ortsteilen am Sonntagabend die fertiggestellten Wappen aller Teilorte. Beeindruckend in ihrer inhaltlichen Tiefe und Bandbreite waren die im Zuge des Projektes „Freistoß“ der Grundschule Königsfeld gestalteten Elemente des „Spielfeldes“ in der Gartenstraße mit werteorientierten Zielen für die Zukunft.

Den originalen Pressebeitrag bieten wir Ihnen hier zum Download als PDF an:

Pressebericht mit Bildern „Königsfeld bewusst gemeinsam!“ Gelungenes Jubiläumsfest „50 Jahre Gesamtgemeinde“

Am Ostersamstag wurde im Haus des Gastes ein besonderer Höhepunkt im Festjahr „50 Jahre Gesamtgemeinde Königsfeld“ gefeiert: die feierliche Eröffnung der Ausstellung „100 Jahre Emil Jo Homolka“. Über 120 Gäste waren der Einladung von Bürgermeister Fritz Link gefolgt und erlebten eine eindrucksvolle Vernissage zu Ehren des bedeutenden Künstlers, Pädagogen und langjährigen Königsfelders Emil Jo Homolka.

Die Ausstellung zeigt nicht nur das facettenreiche Schaffen Homolkas, sondern würdigt auch sein Lebenswerk, das weit über die Grenzen Königsfelds hinaus Anerkennung fand. Seine Werke sind in zahlreichen europäischen Ländern sowie den USA vertreten. Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine umfassende Werkschau, die das künstlerische Spektrum Homolkas in seiner ganzen Tiefe und Vielfalt sichtbar macht.

Musikalisch wurde die Eröffnung auf höchstem Niveau umrahmt: Der erst 11-jährige Anton Grebennikov an der Violine und Tamara Geissner am Klavier begeisterten mit ihrer einfühlsamen Interpretation klassischer Werke von Jean-Marie Leclair, Dmitri Schostakowitsch und Bedřich Smetana. Die hohe musikalische Qualität und der jugendliche Elan des jungen Violinisten sorgten für Gänsehautmomente.

Emotionaler Höhepunkt der Veranstaltung war der Beitrag von Claudius Homolka, Sohn des Künstlers, der mit persönlichen Erinnerungen und humorvollen Anekdoten tiefe Einblicke in das Leben und Wirken seines Vaters gab. Seine lebendige Erzählweise begeisterte das Publikum und machte den Künstler Homolka auf sehr persönliche Weise erlebbar.

Ein besonderes Geschenk an die Gemeinde bildete die feierliche Übergabe der Großplastik „Hier bin ich“, die künftig im öffentlichen Raum Königsfelds dauerhaft zu sehen sein wird. Bürgermeister Fritz Link enthüllte gemeinsam mit Uta Homolka und Claudius Homolka das eindrucksvolle Werk, das dem kulturellen Leben Königsfelds nachhaltig Impulse verleiht.

Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung lud die Gemeinde bei herrlichem Sonnenschein zu einem Geburtstagsumtrunk vor dem Haus des Gastes ein – eine wunderbare Gelegenheit für Begegnungen und Gespräche rund um Kunst, Geschichte und Gemeinsinn.

Ein herzlicher Dank gilt der Familie Homolka für die großzügige Schenkung und die umfangreiche Unterstützung bei der Konzeption und Umsetzung der Ausstellung, insbesondere Frau Martina Homolka, die die Ausstellung zum 100. Geburtstag ihres Vaters mit großem Engagement kuratierte. Ebenso danken wir den Leihgebern, den Musizierenden, dem Team des Bauhofs für Transport und Aufbau sowie allen, die zum Gelingen dieses besonderen Ereignisses beigetragen haben.

Die Gemeinde Königsfeld feiert im Jahr 2025 ein halbes Jahrhundert als Gesamtgemeinde – ein Anlass, die erfolgreiche Verbindung der sechs einst eigenständigen Orte Königsfeld, Buchenberg, Burgberg, Erdmannsweiler, Neuhausen und Weiler zu würdigen. Bürgermeister Fritz Link zeigte sich überzeugt, dass die Gründerväter stolz auf die Entwicklung wären, die Vielfalt und Eigenständigkeit der Ortsteile zu bewahren und zugleich eine starke Gemeinschaft zu formen.

Ein Meilenstein des Zusammenwachsen

Die Bildung der Gesamtgemeinde am 1. Januar 1975 war ein entscheidender Schritt, der durch die Vision und das diplomatische Geschick des damaligen Bürgermeisters Horst Ziegler möglich wurde. Bürgermeister Fritz Link rief dazu auf, die Leistungen dieser Gründergeneration zu ehren, die die Weichen für die erfolgreiche Entwicklung gestellt hat.

Prominenz und das Motto „Vielfalt in der Einheit“

Zahlreiche Ehrengäste, darunter Landrat Sven Hinterseh und der ehemalige Ministerpräsident Erwin Teufel, würdigten die Bedeutung dieses besonderen Jahrestags. Fritz Link hob in seiner Ansprache die Stärke der Gemeinde hervor: eine bunte Vielfalt, die in den letzten 50 Jahren nicht nur erhalten blieb, sondern die Grundlage für eine gemeinsame Identität und Zusammenarbeit bildet.

Starke Grundlagen für die Zukunft

Mit Investitionen von über 130 Millionen Euro hat Königsfeld in den letzten fünf Jahrzehnten die Infrastruktur, Bildungseinrichtungen und die Lebensqualität kontinuierlich ausgebaut. Die dezentrale Struktur ermöglicht es, Entscheidungen ortsnah zu treffen, sodass die Besonderheiten der einzelnen Ortsteile erhalten bleiben und gleichzeitig ein gemeinsamer Rahmen für die Zusammenarbeit geschaffen wird.

Zuversichtlich nach vorne

Bürgermeister Fritz Link blickt mit Optimismus auf die kommenden Jahre. Die Gemeinde sei gut aufgestellt, um zukünftige Herausforderungen zu bewältigen.

Würdigung außergewöhnlichen Engagements: Bürgermedaille für Thomas Fiehn, Jan-Jürgen Kachler und Hans Mack

Im Rahmen der Feierlichkeiten zu „50 Jahre Königsfeld“ wurden Thomas Fiehn, Jan-Jürgen Kachler und Hans Mack für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement im Gemeinderat ausgezeichnet. Alle drei haben über zwei Jahrzehnte hinweg die Entwicklung unserer Gemeinde maßgeblich mitgestaltet und erhalten dafür die Bürgermedaille, die höchste kommunale Anerkennung.

Thomas Fiehn engagierte sich 20 Jahre im Gemeinderat. Als Unternehmer setzte er sich für die wirtschaftliche Weiterentwicklung der Gesamtgemeinde und den Erhalt des historischen Ortsbildes ein. Auch in Kunst und Kultur war er ein aktiver Unterstützer.

Jan-Jürgen Kachler war seit 2004 Mitglied des Gemeinderats und wirkte zehn Jahre als zweiter Bürgermeister-Stellvertreter. Er vereinte Traditionsbewusstsein und Weitblick und setzte sich für eine moderne, offene Gemeinschaft ein.

Hans Mack, mehrfach Stimmenkönig bei Gemeinderatswahlen, brachte über 20 Jahre lang seine wirtschaftliche Expertise ein. Seine klaren Analysen und lösungsorientierten Ansätze prägten die Arbeit des Gemeinderats nachhaltig.

Mit der Verleihung der Bürgermedaille wird der unermüdliche Einsatz dieser drei Persönlichkeiten, der die Gemeinde entscheidend vorangebracht hat, gewürdigt.

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