Veranstaltung

Ausstellung: The sunken place

So., 24. April bis So., 29. Mai 2022

Der Maler Martin Wernert stellt ab 24. April im KUNSTraum aus.
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Beschreibung

Einführung: Arne Kolb, Aphoristiker
Musik:          Rebecca Metzger, Gesang
Kurzfilm:     “The sunken place”- Ein Portrait des Künstlers Martin Wernert
Am Eröffnungstag ist bis 18 Uhr geöffnet.

Zusätzliches Künstlergespräch am Sonntag, den 08.05.2022 um 16 Uhr.

Zur Einstimmung auf die Finissage laden wir am Samstag, den 28.05.2022 um 19 Uhr
zum Konzert “The songs of Sandy Denny” mit Rebecca Metzger ein, Lieder
in akustischen Arrangements mit Gitarre und Klavier.
Anmeldungen zum Konzert sind erforderlich per E-Mail.

Der Eintritt zu allen unseren Ausstellungen und Veranstaltungen ist frei, da wir jeder Person das Erleben von Kunst und Kultur möglich machen wollen – wir freuen uns aber über Spenden, die uns unsere Aktivitäten überhaupt ermöglichen.

Martin Wernert´s Maltechnik ist traditionell. Das heißt er arbeitet in einer Lasurtechnik, die Schicht um Schicht das Bild aufbaut. Das braucht Zeit und erfordert Konzentration beim Malen, da der Vorgang nicht emotional, sondern kontrolliert abläuft.

Seine Malerei zeugt von einer tiefen Skepsis gegenüber der zeitgenössischen Kunst, einer Kunst, in der der Realismus, die Bild-Ästhetik   und die Transparenz des handwerklichen Könnens lange Zeit eine unterbewertete Rolle spielte.

Zeit, Raum, der Mensch und Fragen menschlicher Existenz sind integrative Bestandteile von Wernerts Bilderwelt. Der Maler thematisiert die Vereinsamung des Menschen in unserer modernen Gesellschaft, er zeigt die Sprachlosigkeit der Betroffenen.

Martin Wernerts Kompositionen beruhen auf formaler Strenge, durchdachter Bildorganisation und dramaturgischer Lichtregie. Auf diese Weise dringt er bis in die Bereiche der Fotografie ein. Er ist ein Könner der alten Schicht- und Lasurtechnik und versteht es so Gegenstände fotografisch genau abzubilden. Er überzeugt durch sein faszinierendes Spiel mit Licht und Schattenreflexen auf der Oberfläche von Gegenständen, im Schattenwurf einer Tischdecke oder bei der Beleuchtung von Körperpartien. Die täuschend echte Wiedergabe von Porzellan, Glas, Obst oder des Inkarnats bezeugt seine Meisterschaft.

Martin Wemert setzt das Stilmittel der Relativierung räumlicher und naturalistischer Eindrücke jedoch ganz bewusst ein. Methoden wie Gegenlichtdarstellung, ungewöhnliche Bildausschnitte, Betonung flächig abstrakter Bildteile oder Einfügen von Bildschleiern durch Zugabe von Sand erzeugen Spannung zwischen Gewohntem und Ungewohntem, realistischer Annäherung an die Wirklichkeit und abstrahierender Komposition, Räumlichkeit und autonomer Verselbständigung einzelner Bildteile.

Vita
Geboren 1965 in Meßkirch
Studium der Malerei und Graphik an der  Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Freiburg bei Prof. Peter Dreher 1983-88
Lebt in Trossingen

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Veranstaltungsort
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Kosten

Eintritt frei, Spenden sind willkommen

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Hinweise
  • Diese Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt
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